Grunderwerbsteuer
Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg erhöhen zum 01. Oktober 2011 die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 5,0 Prozent.
Wer ein Grundstück erwerben möchte, zum Beispiel für den Hausbau, der muss dafür eine besondere Abgabe entrichten – die Grunderwerbsteuer. Diese wurde ursprünglich auf 3,5 Prozent der Bemessungsgrundlage festgelegt. Seit dem Jahr 2006 dürfen die einzelnen Bundesländer jedoch selbst bestimmen, wie hoch der Steuersatz sein soll. Von diesem Recht haben einige Länder in der Vergangenheit auch Gebrauch gemacht, schließlich bedeutet eine Erhöhung der Steuer, dass zusätzliche Gelder in die Kassen der Länderhaushalte fließen. Quelle: news.myimmo.de › Bauen
Lesen Sie hierzu folgende Meldungen:
Erhöhung in Nordrhein-Westfalen
08.08.2011 | Immobilienkäufer in Nordrhein-Westfalen sollten sich beeilen: Zum 1. Oktober 2011 wird der Erwerb von Wohneigentum deutlich teurer, denn die Grunderwerbsteuer steigt von 3,5 auf fünf Prozent. „Mit den erwarteten Mehreinnahmen werden wir den Haushalt weiter konsolidieren“, sagt Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Dass der Minister mit einem erheblichen Steuerplus rechnen kann, zeigt eine einfache Rechnung: Ein Einfamilienhaus zum Preis von 350.000 Euro kostet dann 17.500 Euro an Grunderwerbsteuer. Bislang waren es mit 12.250 Euro immerhin 5.250 Euro weniger. Eine Eigentumswohnung zum Preis von 200.000 Euro kostet künftig 10.000 Euro Grunderwerbsteuer statt 7.000 Euro. Vor Nordrhein-Westfalen hatten bereits Niedersachsen und Bremen den Steuersatz von 3,5 auf 4,5 Prozent angehoben. Im letzten Jahr waren Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt vorgeprescht und hatten ihre Steuersätze um jeweils ein Prozent erhöht. „Eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer um einen Prozentpunkt bedeutet für Immobilienkäufer einen Anstieg der Erwerbsnebenkosten um etwa zehn Prozent“, sagt Michael Schick vom Immobilienverband IVD.
Quelle: biallo.de
Erhöhung in Baden-Württemberg
27.07.2011 | Bereits ab Oktober 2011 wird die Steuer beim Grundstückserwerb von 3,5 auf 5,0 Prozent erhöht. Die zusätzlichen Einnahmen sollen vor allem in die Kinderbetreuung und Bildung fließen. So soll eine möglichst frühzeitige Sprachförderung weiter ausgebaut werden. Quelle: news.myimmo.de › Bauen
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