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Anschlussfinanzierung

Warum den Anschluss verpassen, wenn man sich schon heute die günstigen Zinsen für morgen sichern kann?

Ein Kauf oder Bau einer Immobilie geht in den meisten Fällen mit einer Baufinanzierung einher. Ist der Kredit abgeschlossen und die monatliche Rate festgelegt, meinen viele Kreditnehmer, dass sie sich nun für die Dauer der Sollzinsbindung nicht weiter mit der Immobilienfinanzierung beschäftigen müssen. Schließlich sind Zinssatz, Tilgung und andere Konditionen für die Dauer der Zinsbindung festgelegt. Was viele dabei nicht bedenken: In der Regel ist die Kreditsumme nach Ablauf der Zinsbindung noch gar nicht abbezahlt. Bei den meisten Darlehen läuft die Zinsbindung nach 5, 10 oder 15 Jahren aus. Oftmals ist dann noch eine Restschuld vorhanden. Deshalb lohnt es, sich rechtzeitig um eine attraktive Anschlussfinanzierung zu kümmern, mit der du die Restschuld abbezahlen kannst.



Welche Möglichkeiten birgt eine Anschlussfinanzierung?

Ob ein neues Darlehen mit einem Vorteil oder mit einem Risiko einhergeht, ist vor allem von der Entwicklung auf dem Zinsmarkt abhängig. Ist der Zinssatz in den letzten Jahren gesunken, profitierst du von günstigen Konditionen. Bei steigenden Hypothekenzinsen hingegen solltest du dich rechtzeitig um eine Anschlussfinanzierung bemühen und mit einem Forward-Darlehen viel Geld sparen. Für welche Art der Finanzierung du dich auch entscheidest: Nutze den Zeitpunkt, um neue Konditionen auszuhandeln und den neuen Kredit an deine aktuelle Lebenssituation anzupassen. Eventuell hat sich seit dem Abschluss der Baufinanzierung dein Einkommen erhöht oder du hast Familienzuwachs bekommen – passe das Darlehen individuell an deinen finanziellen Spielraum an.

Berechnungsbeispiel zur Anschlussfinanzierung

Das Berechnungsbeispiel beruht auf der Annahme, dass du eine Anschlussfinanzierung über 100.000 Euro mit einer Laufzeit von 10 Jahren bei 1 Prozent effektivem Jahreszins abschließt. Sollten die Zinsen nach Abschluss der Anschlussfinanzierung wider Erwarten auf 0,5 Prozent sinken, so hättest du einen Zinsnachteil von ca. 2.500 Euro. Würden die Zinsen hingegen steigen, könnte dein Zinsvorteil bei 27.500 Euro und mehr liegen.


Auf folgende Kriterien solltest du als Kreditnehmer achten:

Zinssatz: Wie hat sich das Zinsniveau seit dem Vertragsabschluss deiner Baufinanzierung entwickelt? In den aktuellen Niedrigzinszeiten profitieren die meisten von einer Anschlussfinanzierung zu niedrigen Zinsen. Wenn die Zinsbindung noch einige Jahre läuft, empfiehlt es sich bei steigenden Hypothekenzinsen, rechtzeitig ein Forward-Darlehen abzuschließen.

Tilgung: Hat sich dein Einkommen seit der Erstfinanzierung erhöht? Dann nutze das Geld für eine höhere Tilgung. So tilgst du deinen Kredit schneller und bezahlst folglich weniger Zinsen.

Sollzinsbindung: Für welchen Zeitraum möchtest du deine Zinsen festlegen? In Niedrigzinsphasen rechnet sich eine lange Sollzinsbindung, bei hohem Sollzins empfiehlt sich eine kürzere Sollzinsbindung.

Sondertilgungen: Erwartest du in naher Zukunft außerplanmäßige, höhere Geldeinnahmen, zum Beispiel durch ein Erbe oder eine Provision? Dann sichere dir die Option auf Sondertilgungen.


Welche Möglichkeiten der Anschlussfinanzierung gibt es?

Dein Darlehen läuft schon bald aus und du benötigst ein anschließendes Hypothekendarlehen? Ein Vergleich lohnt sich!

Prolongation:

Die bequemste, aber nicht günstigste Lösung wäre es, bei der Hausbank zu bleiben. Deine Bank, bei der du das Hypothekendarlehen abgeschlossen hast, ist gesetzlich dazu verpflichtet, dir drei Monate vor Ablauf der Zinsbindungsfrist einen Vorschlag für die anschließende Baufinanzierung anzubieten. Diese Art der Anschlussfinanzierung nennt man Prolongation. Unter Prolongation versteht man die Fortführung des Hypothekendarlehens bei der bisherigen Bank – im Grunde also eine Laufzeitverlängerung, bei der die Zinsen und die Tilgung allerdings neu verhandelt werden. Diese Variante der Baufinanzierung ist besonders unkompliziert, denn sie erspart dir eine erneute Bonitätsprüfung und eine Übertragung der Grundschuld deiner Immobilie. Dennoch ist eine Prolongation häufig die teuerste Lösung, denn in der Regel bieten dir andere Banken deutlich attraktivere Zinsen und Konditionen an als die Hausbank. Der Wechsel deiner Bank ist einfacher, als du denkst. Die erzielbare Zinsersparnis übersteigt möglicherweise anfallende Wechselkosten um ein Vielfaches oder diese werden zum Teil sogar von den Banken übernommen! Informiere dich deshalb ausführlich und mache den Vergleich. creditweb unterstützt dich dabei!

Umschuldung:

Angebot für Anschlussfinanzierung rechtzeitig online einholen © fotolia, foxyburrow

Ist deine Zinsbindung abgelaufen oder hast du von deinem Sonderkündigungsrecht nach §489 BGB Gebrauch gemacht, bist du nicht länger an deine Bank gebunden. Du kannst dir eine neue Bank suchen und dort eine Anschlussfinanzierung abschließen – ohne die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung an dein bisheriges Kreditinstitut zahlen zu müssen. Bei einer Umschuldung solltest du die Zinsen, die Tilgung, die Laufzeit und die anderen Konditionen der verschiedenen Banken miteinander vergleichen. Entscheide dich für das Angebot, das bezüglich Sollzins, Laufzeit, Sondertilgungen und monatlicher Rate am besten zu deiner Lebenssituation passt. Unser Tipp: Berechne für die Suche nach einer günstigen Finanzierung einige Monate ein. Setze dich bereits sechs bis zwölf Monate vor Ablauf der Zinsbindung mit uns in Verbindung oder hole mehrere Angebote bei anderen Banken ein.

Forward-Darlehen:

Vorhersagen über Zinsentwicklungen gleichen dem berühmten Blick in die Kristallkugel. Was viele nicht wissen: Man kann sich die aktuellen Konditionen sogar bis zu 5 Jahre im Voraus sichern. Ein Forward-Darlehen bietet die Möglichkeit, die Anschlussfinanzierung bereits bis zu 60 Monate im Voraus abzuschließen – und zwar zu dem zum Zeitpunkt des Abschlusses aktuellen Zinssatz. Das bedeutet, dass du dir mit Vertragsabschluss die heutigen günstigen Zinsen sicherst, das Darlehen aber erst zum gewünschten Zeitpunkt abrufen musst. Bei günstigem Zinsniveau, also in Niedrigzinsphasen, birgt ein Forward-Darlehen trotz etwaiger Forward-Aufschläge ein enormes Einsparpotenzial und gibt darüber hinaus Planungssicherheit. So vermeidest du unangenehme Überraschungen bei einem späteren Zinsanstieg.


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